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Tusk über Recht und Gerechtigkeit und Georgien. „Was für ein ekelhafter Eintrag…“


Die Georgier wollen dem Recht und der Gerechtigkeit etwas geben“, schrieb Donald Tusk am Sonntag auf Platform X. Seinem Beitrag fügte der Regierungschef ein Foto von einer Demonstration in Tiflis bei. Es zeigt einen Mann, der einen Karton mit der Aufschrift „No to Russia, Yes to Europe“ („Nein zu Russland, Ja zu Europa“ – Übersetzung) hält.


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„Tusk hat keine Scham“.


Der Auftritt des Premierministers sorgte für heftige Reaktionen bei den Politikern von Recht und Gerechtigkeit. Tusk wurde u.a. von dem ehemaligen Parteisprecher Radosław Fogiel angesprochen.


„Und was haben Tusk und andere Politiker der Plattform gesagt, als der verstorbene Lech Kaczynski Georgien zu Hilfe ritt, das von russischen Truppen angegriffen wurde? Können Sie sich daran erinnern, Herr Donald?“ – fragte der Politiker und fügte dann hinzu: „Was für ein ekelhafter Eintrag…“.


„Die Georgier haben uns längst ihren Dank für den Kampf von Präsident Lech Kaczynski gegen den russischen Imperialismus ausgesprochen. Und wo war Herr Tusk damals? Hat er sich in Sopot entspannt? Hat er einen Reset mit Putin geplant? Donald Tusk hat kein Schamgefühl“, urteilte Tobiasz Bochenski seinerseits.


Andere Abgeordnete von Recht und Gerechtigkeit erinnerten an Fotos von Tusk mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.


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Proteste in Georgien


Erinnern Sie sich, dass die Georgier seit mehr als einem Monat auf die Straße gehen und die regierende georgische Partei Dreams auffordern, die Arbeit an dem Gesetz zur Transparenz ausländischer Einflussnahme, dem so genannten Gesetz über ausländische Agenten, einzustellen. Den Gegnern zufolge könnte die Verordnung die Meinungsfreiheit in Georgien und die Bemühungen des Landes um einen Beitritt zur Europäischen Union gefährden.

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Das Gesetz sieht vor, dass Organisationen, die mehr als 20 Prozent ihrer Finanzmittel aus dem Ausland erhalten, registrierungs- und meldepflichtig werden und in ein spezielles Register für Agenten ausländischer Einflussnahme aufgenommen werden. Gegner des Gesetzes sagen, dass es gegen Oppositionsaktivisten und die Zivilgesellschaft eingesetzt werden könnte. Vertreter der USA, der Europäischen Union und der UNO zeigen sich besorgt und fordern die georgischen Behörden auf, das Gesetz zurückzuziehen. Sie weisen darauf hin, dass es den europäischen Bestrebungen Georgiens und dem Prozess der Euro-Integration widerspricht. 14. Dezember 2023. Der Europäische Rat gewährt Georgien den Status eines Kandidatenlandes für den Beitritt zur Europäischen Union.


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